Silikonalkydfarbe ODEN

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Sehr hochwertige, lösemittelhaltige, hochdeckende Farbe für Holz und Metall im Aussenbereich, bestehend aus einer Leinöl-, Alkydharz-, Kieselölkombination. ODEN ist das Lieblingsprodukt der Norweger an der Westküste – keine andere Farbe hält diesen extremen Wetterbedingungen besser stand.

Der Name Silikonalkyd (Silikon-Alkyd) bereitet vielen unserer Kunden einen Knoten in der Zunge. Der Name Kieselölfarbe ist leichter auszusprechen und meint das gleiche Produkt: eine Schwedenfarbe der Spitzenklasse!

Der Silikonalkydfarbe ODEN wird ein hochwertiges Kieselöl zugeführt, was für eine exzellent moos- und pilzabweisende Oberfläche sorgt. Durch die Anordnung dieser Ölmoleküle bringt diese Farbe eine enorm wasserabweisende Wirkung mit, was u.a. den Bewuchs durch organische Stoffe hemmt und die Verschmutzung durch z.B. Feinstaub stark reduziert. Die Oberfläche wird quasi mineralisiert.

Deshalb eignet sich die Silikonalkydfarbe ODEN speziell auch auf besonders stark wetterbelasteten Oberflächen – und überall dort, wo eine schmutzabweisende, seidenmatte bis halbglänzende Oberfläche gewünscht wird: Neben Holzfassaden auch auf Dächern, Schnitzwerk, Gartenmöbeln, Handläufen, Fenstern und Türzargen aus Holz oder Metall.

Silikonalkydfarbe ODEN wurde vom Folksam-Institut (ähnlich Stiftung Warentest) als beste alkydbasierende Deckfarbe aus schwedischer Produktion gekürt.

Die Silikonalkydfarbe ODEN wird häufig auch unter der Bezeichnung Kieselölfarbe angeboten jedoch entschärft dies lediglich den etwas zwielichtig anmutenden Namenszug „Silikon“. Der Begriff Silikon ist in diesem Zusammenhang bitte nicht zu verwechseln mit Silikonpaste als Fugenmasse. Es ist vielmehr eine Mineralisierung der Oberflächenschicht durch Silikat, um dadurch einen höheren UV-Schutz zu bekommen, als es bei herkömmlichen Alkydfarben der Fall ist.

Die Silikonalkydfarbe ODEN hat, verglichen mit früheren Arten von Alkydfarben, eine überlegene Wasser-, Glanz- und Farbresistenz in Kombination mit einer sehr hohen Schutzeigenschaft gegen Pilz- und Moosbewuchs. Der substanzielle Abbau sowie das Auskreiden ist bedeutend langsamer, als bei herkömmlichen Alkydfarben. ODEN ist thixotrop, aber trotzdem leicht zu streichen – dennoch wird diese Farbe stets leicht verdünnt gestrichen: 5-15% Terpentinersatz zur Farbe und gut verrühren.

Die Trocknungszeiten? Nun ja – Ölfarben brauchen ihre Zeit, in diesem Fall 3-6 Tage, je nach Wetterlage. Aber wie fast überall gilt auch hier: Was länger dauert, hält auch länger.

Vor und während der Verarbeitung

Was viele nicht bedenken: Bitte streichen Sie nicht auf warmen oder sonnenerwärmten Oberflächen. Durch Wärme verflüchtigt sich das Lösemittel zu schnell und das Bindemittel erfährt nicht genügend Zeit, um tiefer in das Holz einzudringen,. Dies kann dann eine verminderte Anhaftung zur Folge haben und sich dadurch negativ auf die Standzeit auswirken..


Um Farbabweichungen zu verhindern, streichen Sie möglichst mit Farbe aus der gleichen Charge.


Streichen Sie Silikonalkydfarbe ODEN möglichst verdünnt (5-15% Terpentinersatz zur Farbe) – pur ist diese Farbe sehr dickflüssig und kann, selbst mit einem geeigneten Pinsel, sonst Schlieren hinterlassen.
Unser Tipp: Beginnen Sie mit 5% Terpentinersatz, und streichen nach dem Verrühren ein paar Pinselstriche. Haben Sie weiterhin das Gefühl, daß die Farbe zu dick ist, dann geben Sie mehr Terpentinersatz zur Farbe: So lange, bis die für Sie optimale Konsistenz der Farbe erreicht ist – jedoch nicht mehr als insgesammt 15% Terpentinersatz.


Rühren Sie die Farbe vor der Erstbenutzung oder nach längerer Aufbewahrung gut durch.


Um ein optisch gleichmäßiges Erscheinungsbild zu erhalten, wechseln Sie das Gebinde möglichst an Ecken oder ähnlichen Bereichen der Oberfläche oder des Gebäudes. Wenn es absehbar ist, daß Sie mit dem aktuell benutzten Gebinde die zu streichende Fläche nicht komplett gestrichen bekommen, dann mischen Sie die Reste der aktuellen Dose in die neue Dose unter. Dadurch können evtl. chargenbedingte Abweichungen ausgeglichen werden.

Werkzeuge und Reinigung

Pinsel, Rolle oder mit einem Sprühsystem?
Holz und Farbe/Grundierer wollen am liebsten richtig miteinander verarbeitet bzw. die Farbe/Grundierer in das Holz eingearbeitet werden. Mit Rollen oder Sprühsystemen legen Sie Farber und/oder Grundierer nur oberflächlich auf, was die Anhaftung und somit die Standzeit negativ beeinflussen kann.
Deshalb unser Tipp: Streichen Sie neues oder abgschliffenes Holz, verwenden Sie für die Grundierschichten und den ersten Farbanstrich jeweils einen entsprechenden Pinsel.
Den letzten Deckanstrich oder den Renovierungsanstrich auf einer intakten Ölfarbe, können Sie dann, bei Bedarf, mit einer Rolle oder einem Sprühsystem auftragen, oder auch gerne ebenfalls pinseln.
Für die Grundierschichten, verwenden Sie z.B. einen Holzöl- und Lasurpinsel, für die Farbe z.B. den Fassadenpinsel Classic bzw. den Fassadenpinsel ErgoFlex oder für filigranere Flächen, wie z.B. Gartenmöbel oder Fensterrahmen den Ölfarbenpinsel.


Arbeitsgeräte wie z.B. Pinsel oder Rollen lassen sich zunächst mit Terpentinersatz reinigen. Wenn Sie benutzte Pinsel am nächsten Tag weiter verwenden wollen, können diese auch ohne aufwendige Reinigung vorübergehend in einer Plastiktüte oder in Wasser gelagert werden.


Damit die Arbeitsgeräte nicht steif werden und somit nicht wiederverwendet werden können, reinigen Sie diese bitte zügig nach Gebrauch.
Wenn kein Sauerstoff an die Farbe im Pinsel gelangen kann, trocknet die Farbe auch nur sehr langsam an.

Aufbewahrung sowie Lagerung

Je weniger Luft in der Dose ist, desto länger hält sich die Farbe. Da die meisten Streichprojekte über mehrere Tage oder Wochen gehen, ist es wichtig, dass Sie beim Öffnen der Farbdose den Deckel nicht verbiegen (z.B. durch einen spitzen/kleinen Schraubenzieher). Beim Wiederverschließen in der streichfreien Zeit, würde an diesen verbogenen Stellen Luft in das Gebinde gelangen, wodurch die Farbe schnell antrocknen kann. Unser Tipp: Verwenden Sie zum Öffnen einen Farbdosenöffner.


Falls Sie nicht den gesamten Inhalt des Gebindes verbraucht haben sollten, geben Sie gerne etwas Terpentin hinzu und setzen den Deckel sorgfältig wieder auf. Damit durch den Deckelrand keine Luft in die Dose gelangen kann, stellen Sie das geschlossene Gebinde am besten kopfüber ab. Haben Sie nach dem Streichen nur noch wenig Farbe übrig, ist also dementsprechend viel Luft in dem Gebinde, können Sie die Farbe auch gerne in ein kleineres Gefäß umfüllen, z.B. in leere Marmeladengläser oder entsprechende Metalldosen.


Wenn Sie das bereits geöffnete und gelagerte Gebinde erneut benutzen möchten, schauen Sie zunächst in die Dose. Hat sich doch eine dicke, feste Schicht auf der Farbe gebildet, nehmen Sie diese einfach heraus, geben etwas Terpentinersatz zur Farbe und rühren sie sorgfältig durch. Dann ist die Farbe bedenkenlos wieder verwendbar.

 

Ölfarben wie z.B. die Dickschichtlasur sind unterhalb einer evtl. angetrockneten Schicht weiter verwendbar.

Auskreiden während der Standzeit

Alkydfarben bzw. Ölfarben im Allgemeinen bilden mit der Zeit eine auskreidende Oberfläche: Durch UV-Einfluss verbrennen Pigmente auf der obersten Farbschicht und hinterlassen eine mehlige Beschichtung auf der Farbe. Dieses „Pulver“ kann mit Fassadenreiniger oder auch mit einem ölgetränkten Lappen abgewischt werden – hier empfehlen wir z.B. das entschleimte Leinöl. Die zunächst vermeintlich stumpfe oder auch blässliche Oberfläche sieht dann wieder wie frisch gestrichen aus.


Dieses Auskreiden stellt keinen Mangel dar, sondern erklärt sich als Selbstreinigung, ähnlich wie bei Schlammfarben und ist eine positive Eigenschaft von Ölfarben, da die Schichtdicke durch jahrzehntelanges Überstreichen nicht zunimmt. Ein Renovierungsanstrich bedeutet, daß die verbrannte Oberschicht lediglich erneuert wird. Der erste von zwei Anstrichen bleibt somit für immer auf dem Holz/Metall.
Die Standzeit (Haltbarkeit der Farbe mit ihrer Schutzwirkung für das Holz) ist davon unberührt. Je nach Bewitterung ist diese Farbe nach ca. 15 Jahren mit einem Renovierungsanstrich zu überstreichen.


Die Standzeit hängt maßgeblich vom Untergrund und der Bewitterung ab: Wenn richtig grundiert wurde, hat diese Farbe im Mittel eine Standzeit von 15 Jahren. Auf sehr stark bewitterten Bereichen wie z.B. Zäunen oder auch an der See oder in Höhenlagen, können es mal 10-12 Jahre sein, an wetterabgewandten Seiten problemlos 20 Jahre und länger.

Schnellübersicht

Höchst ergiebig
10-15 qm/l auf gehobeltem Holz, 5-8 qm/l auf sägerauem Holz

Hochdeckend
Nur auf neuen und/oder grundierten Oberflächen ist ein doppelter

Anstrich empfehlenswert

Kombination aus Alkydharz und Kieselöl
sorgt für eine exellent pilz- und moosabweisende Oberfläche

Enorm wasserabweisende Wirkung
Reduziert Verschmutzungen z.B. durch Feinstaub

Trocknungszeiten
nach 3-6 Tagen überstreichbar

Hohe Pigmentierung und dicke Konsistenz
dadurch deutliche höhere Standzeiten als herkömmliche Farbarten, im Mittel 15 Jahre

Kein Abplatzen
bei richtiger Grundierung kreidet die Farbe mit der Zeit langsam aus

Stets leicht verdünnt streichen
5-15% Terpentinersatz zur Farbe

Über 60 000 Farbvariationen sind möglich
wir mischen nach RAL und NCS – sprechen Sie uns gerne darauf an

Wann ist diese Farbe empfehlenswert?

Holz im Aussenbereich
(unbehandelt, druckimprägniert (KDI-Holz), geölt oder mit einer Öllasur/Ölfarbe gestrichen)

Speziell auch auf besonders stark wetterbelasteten Oberflächen

Metall im Aussenbereich

Holzfassaden, Gartenhäuser, Carports, Dächer, Schnitzwerk, Gartenmöbel, Handläufe, Fenster und Türzargen

ACHTUNG: Nicht auf acrylhaltige Voranstriche auftragen!
Auch nicht auf Putz/Beton oder Böden.

Zu beachten:
Auf neuem oder abgeschliffenem Holz zuvor mit Grundieröl und Haftgrund vorarbeiten.
Idealerweise mit unserem aufeinander abegstimmten System, dem leinölbasierenden Grundieröl Grundolja sowie dem Sperr- und Haftgrund Trägrund. Letzterer entfällt bei sägerauem Holz!

Technische Daten:
Standzeit:     Im Mittel 15 Jahre, je nach Untergrund und Bewitterung
Ergiebigkeit: 10-15 qm/l gehoeltes , 5-8 qm/l sägeraues Holz, je Anstrich
Glanzwert:    30-40 (halbglänzend), sägerau: ca. 20-30 (seidenmatt)

Weitere Informationen finden Sie hier: Datenblatt ODEN

Hier können Sie Farbmuster einsehen

Zum Produkt gehts hier lang: ODEN