Hinter den Farbeimern

Kurz vorgestellt: Nicole le Moult

Nicole de Moult arbeitet seit 6 Jahren beim Schwedischen FarbenhandelMenschen mit Hund haben ein echtes Ass im Ärmel: sie lernen ständig neue Leute kennen! Auch der Flirtfaktor Hund ist schon lange bekannt, aber dass man durch seinen Vierbeiner einen neuen Job findet, ist eher die Ausnahme. Doch Nicole le Moult ist das tatsächlich vor gut sechs Jahren auf einer Hundewiese in Hamburg-Niendorf passiert. „Meine Yuma und Smilla, die Huskyhündin von Claudia und Ulf Feuerstein waren sofort beste Kumpels. Und im Gespräch mit Smillas Frauchen, habe ich dann obendrein noch meinen Traumjob beim Schwedischen Farbenhandel gefunden“, sagt sie schmunzelnd.

Zeit für Veränderungen

Nach Stationen in der Altenpflege, in der Gastronomie, bei einer Spedition und der elterlichen Bäckerei, stand Nicole le Moult der Sinn nach Veränderung. Mitten im Sommer, der Hochsaison für Farbenhändler, war der Neuanfang dann wie ein Sprung ins kalte Wasser. „Farben waren für mich eine völlig neue Materie und – bevor im Winter dann Zeit für eine Schulung war – bin ich quasi allen hinterhergelaufen und habe durch Zuhören und Zuschauen meine ersten Erfahrungen gesammelt“, erinnert sie sich. Heute macht ihr kaum noch jemand etwas vor, wenn es um Lacke, Farben und Lasuren geht.  Und egal ob beim Mischen von Farbtönen, bei der Kundenberatung oder im Verkauf – in der großen Halle des Schwedischen Farbenhandels steht die zierliche Frau überall ihren Mann. Da kann es ihr schon passieren, dass Kunden anmerken „und die Schmalste schleppt die Eimer“, wenn sie einen frisch angemischten Eimer Farbe nach vorne in den Verkauf bringt.

Alles richtig gemacht

Es ist vor allem die schwedische Unternehmenskultur, die von Teamwork und einem vertrauensvollen, respektvollen Miteinander geprägt ist, die den Job für Nicole le Moult so attraktiv machen. „Außerdem mag ich den direkten Kontakt zu Menschen. Nur im Büro zu sitzen, liegt mir nicht. Auch deshalb ist es hier für mich so ideal: Mal sitze ich am PC und beantworte Mail-Anfragen, dann stehe ich an der Mischmaschine oder ich telefoniere mit Kunden, um für sie die bestmögliche Lösung für anstehende Renovierungsarbeiten zu finden“, sagt sie. Dass manche Heimwerker verwundert reagieren, wenn sie von einer Frau beraten werden, stört sie nicht. „Gerade Frauen wissen es zu schätzen, wenn sie von einer Frau beraten werden“, erklärt sie. Und am meisten freut es sie, wenn nach einer eingehenden Beratung die Bestellung online eingeht und wie empfohlen der passende Pinsel mitbestellt wurde. „Dann hab‘ ich – egal ob Kunde oder Kundin – alles richtig gemacht!“

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