Schwedenfarbe im Praxistest

Ein Aufwand, der sich gelohnt hat

Holzhaus in Dänischenhagen erhält einen Neuanstrich mit Schwedenfarbe

Rund 350 Arbeitsstunden hat Hark. B. in die Renovierung seines Holzhauses gesteckt.

 

Hark B. bewohnt in Dänischenhagen mit seiner Familie ein geräumiges Holzhaus, das einen neuen Anstrich benötigte. Auf den Schwedischen Farbenhandel aufmerksam geworden, fährt er im Frühjahr 2019 nach Hamburg, um sich vor Ort beraten zu lassen. „Für mich stellte sich die Frage, ob ich von meinem Altanstrich auf Schwedenfarben wechseln kann“, sagt er.

Oden und Titan V sind die erste Wahl

Das Holzhaus soll ganz klassisch in Grau und Weiß gestrichen werden. Wegen der stärkeren Vermoosung im Obergeschoss und weil die Altfarbe nicht näher bekannt ist, wird dem Hausherrn für Giebel und Erker zu Titan V geraten. Die wasserbasierende Emulsionsfarbe ist einerseits auf alten Öl- bzw. Alkydharzfarben geeignet, andererseits zeichnet sie sich durch eine extrem hohe Moos- und Pilzresistenz aus, die besonders auf den weißen Erker- und Giebelflächen gefragt ist. Für die Fassaden empfehlen unsere Berater die Silikonalkydfarbe Oden, die eine mittlere Standzeit von 15 Jahren aufweist. Nachdem der Hausherr verschiedene Grautöne auf Bemusterungsflächen gestrichen hat, entscheidet er sich für den Farbton ncs S-3000-N, ein eher helles Grau.

Rund 350 Arbeitsstunden

„Im März haben wir mit den Vorarbeiten begonnen“, erinnert sich Hark B.. „Dabei zeichnete sich sehr schnell ab, dass es mit zwei oder drei Wochenenden, wie von den Beratern angenommen, nicht getan ist“. Allein die Reinigung des Hauses verschlingt schon eine Menge Zeit. Zudem müssen Flächen, an denen die alte Farbe nicht mehr gut haftet, zunächst abgeschliffen und anschließend geölt und vorgestrichen werden, bevor der zweimalige Farbauftrag folgen kann. „Wenn ich bedenke, dass wir jedes Stück Holz, jeden Balken und jede Latte im Schnitt sechs Mal in der Bearbeitung hatten, war das Projekt schon megaaufwendig“, so der Hausherr. Alles zusammen seien rund 350 Arbeitsstunden zusammengekommen. „Aber es hat sich gelohnt“, sagt er nicht ohne Stolz, „denn nirgendwo habe ich seitdem ein Holzhaus in solch hoher Farbqualität gesehen“.

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