Wetterschutz für die Holzfassade

Holzart, Standort und Anstrichmittel bestimmen den Pflegeaufwand

Eine Holzfassade braucht optimalen Schutz und regelmäßige Pflege.

 

Holzfassaden liegen im Trend, denn sie stehen für moderne Architektur und robuste Beständigkeit. Aber auch wegen seiner sehr guten Ökobilanz und seiner Nachhaltigkeit wird der nachwachsende und flexibel einsetzbare Werkstoff Holz von Bauherren geschätzt. Weil aber Sonne, Wind, Regen, Hagel und Schmutz auf das Naturmaterial einwirken, braucht eine Holzfassade optimalen Schutz und regelmäßige Pflege.

Pflegeaufwand für die Holzfassade

Der Aufwand für die Instandhaltung einer Holzfassade ist abhängig von Standort, Holzart und den verwendeten Anstrichmitteln:

  • Naturgemäß benötigen Fassaden aus unbehandelter sibirischer Lärche, Eiche oder Tropenholz die geringste Pflege. Natürlich bewittertet, durchläuft das Holz verschiedene Phasen der Vergrauung, die in Höhenlagen im Laufe der Zeit zu einer edlen silbrigen Patina führen.
  • Fassaden an der Wetterseite des Hauses brauchen einen größeren Pflegeaufwand
  • Holzarten wie Lärche oder Douglasie gelten als besonders witterungsbeständig und kommen eine gewisse Zeit auch ohne Anstrich aus.
  • Dass deckende helle Fassadenfarben deutlich länger halten als dunkle, stimmt so nicht.  Die Farbe wird durch die UV-Strahlung runtergebrannt, wobei die Standzeiten für helle und dunkle Anstriche in etwa gleich sind. Aufgrund der enthaltenen Pigmente können manche Farben schneller ausbleichen als andere.

Von den Schweden lernen

In Schweden, wo die Winter kalt und lang und die Menschen im Sommer mit strahlendem Sonnenschein verwöhnt werden, kennt man sich mit Holzfassaden nur zu gut aus. Aus Erfahrung weiß man, dass es auf die Grundierung ankommt, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Für den ersten Farbanstrich empfehlen wir Öl- oder Alkydfarbe, die einen langanhaltenden Wetter- und Feuchtigkeitsschutz gewährleisten.

Fassade selber streichen

 Schutz und regelmäßige Pflege für die Holzfassade

In Schweden kennt man sich mit Holzfassaden aus. Fotos: Schwedischer Farbenhandel

Unsere Schwedenfarben für die Holzfassade kann auch der erfahrene Heimwerker einfach und unkompliziert verarbeiten. Weil unsere Anstriche filmbildend sind, gewährleisten sie einen extrem hohen Wetterschutz. Das erleichtert Ihnen die Arbeit bei der späteren Auffrischung der Farbe, weil das Holz nicht wieder angeschliffen werden muss. Meist reicht es, die Fassade abzufegen oder mit dem Hochdruckreiniger zu säubern, bevor Sie mit dem Renovierungsanstrich beginnen. Und so wird’s gemacht

  • rühren Sie die Farbe gut auf
  • streichen Sie dünn, zügig und gleichmäßig in Richtung der Maserung.
  • Bei mittlerer Luftfeuchtigkeit und Temperaturen um die 20° Celsius und ist die Farbe nach einigen Stunden staubtrocken. Nach 24 bis 72 Stunden ist sie durchgetrocknet, so dass der Schlussanstrich folgen kann.

Achtung: Eine hohe Luftfeuchtigkeit und niedrigere Temperaturen können zu längeren Trockenzeiten führen.

3 Comments

Paul Reitner

Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Es ist toll hier so viel interessantes über die Fassadenverkleidung zu lesen. Es sollte mehr solcher interessanten Inhalte geben.

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Thumser

Die Beratung unserer Kunden ist für uns sehr wichtig und das soll sich auch auf unserer Website widerspiegeln.

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Ferdinand Schneider

Ich habe eine Holzfassade, und möchte die mal streichen. Die Farbe ist fast vollständig abgeplatzt. Toll, dass es reicht die Fassade mit dem Hochdruckreiniger zu reinigen. Ich werde es mal versuchen.

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